Silbermünzen Deutsches Kaiserreich (Teil des Deutschen Reichs)

Mit Beginn des deutschen Kaiserreichs 1871 wurde eine einheitliche deutsche Währung, die Mark, eingeführt. Durch das Münzgesetz im deutschen Kaiserreich (Anfangszeit des Deutschen Reichs) wurde der Reinheitsgehalt für Goldmünzen festgelegt (0,358423 Gramm Gold je Geldeinheit). Das Wertverhältnis von Gold zu Silber lag um 1871 bei 1:15,5. Gleichzeitig wurde die Mark zum überall gültigen gesetzlichen Zahlungsmittel erklärt. Ihre Unterwährung hieß Pfennig.

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      Von 1 Mark bis 5 Mark: Silbermünzen des Kaiserreichs

      Die 2 und 3 Mark Silbermünzen des Kaiserreichs bestehen aus 900/1000 Silber, die 5 Mark Stücke wurden sowohl als Goldmünzen, als auch als Silbermünzen hergestellt. Sowohl die Pfennig-Münzen als auch die 1 Mark Silbermünzen wurden in den zentralen Prägestätten des Kaiserreichs hergestellt.

      Die Gestaltung und Herstellung der 2, 3 und 5 Mark Silbermünzen wurde den jeweiligen Staaten selbst überlassen. Diese zeigen individuelle Motive, die meinst das Konterfei ihres jeweiligen Herrschers abbilden.
      Das Kaiserreich umfasste 25 Bundesstaaten, davon 22 Monarchien und 3 Republiken. Es folgen einige der bedeutendsten Staaten:

      Silbermünzen aus dem Königreich Preußen

      Das größte aller Länder im deutschen Kaiserreich war Preußen mit seiner Hauptstadt Berlin. Über die Hälfte der gesamten Fläche, sowie mehr als die Hälfte aller Einwohner des gesamten Kaiserreichs gehörten zu Preußen.

      Die geringste „Auflage“ hat eine 3 Mark Silbermünze, welche von Privatpersonen manipuliert wurde. Sie haben dem Kaiser einen Zylinder aufgesetzt. Diese Spottmünze wurde nach der Novemberrevolution in etwa 1000 Mal produziert.

      Königreich Bayern und sein Silbergeld

      Das 1805 gegründete Bayern war der zweitgrößte Staat des deutschen Kaiserreichs. Ein besonderes Stück ist die Gedenkmünze zur Goldenen Hochzeit von Ludwig III und Marie, diese wurde nur 130 Mal geprägt.

      Als bayerische Besonderheit blieben die alten Münzen 1-Heller, welche dem Wert von einem halben Pfennig entsprachen. Diese gingen allerdings bis in den 1880er Jahren alle aus dem Umlauf verloren.

      Silbermark des Königreich Sachsen

      Das im Jahr 1806 gegründete Königreich Sachsen gehörte mit Preußen und Bayern zu den bedeutendsten Staaten des deutschen Kaiserreichs. Mit der historischen Stadt Dresden als Hauptstadt, gab es eine große Auswahl an Motiven für die Gestaltung der Münzen, jedoch wurden fast ausschließlich die jeweils regierenden Könige abgebildet.

      Auch im Königreich Sachsen wurden zu besonderen Anlässen Gedenkmünzen geprägt. Geringste Prägeanzahl hat die Silber-Gedenkmünze zum 400-jährigen Reformationsjubiläum mit nur 100 Exemplaren.

      Silbermünzen des Deutschen Kaiserreichs – ein mannigfaltiges Gebiet im Deutschen Reich

      Wenn Sie bereits Silbermünzen des Kaiserreichs besitzen, können Sie hier Ihre Sammlung mit qualitativ hochwertigen Stücken vervollständigen. Sind Sie ein neuer Sammler auf dem Gebiet? Dann stellen die Silbermünzen des Kaiserreichs eine vielseitige und reizvolle Erweiterung Ihrer Sammelgebiete dar. Die mittlerweile schon weit über 100 Jahre alten Münzen sind trotz des hohen Alters meist in sehr guter Verfassung und zudem auch sehr wertvoll.

      Mit Ende des Ersten Weltkriegs endete auch die Monarchie. Darauf folgte Deutschlands erste Demokratie, die Weimarer Republik.